- Pressemitteilung 17.7.2009
JuLis Ostalb beim LPW
Menschen mit Behinderung in einer liberalen Gesellschaft
Die Jungen Liberalen aus Baden-Württemberg haben zu einem landesprogrammatischen Wochenende in Schelklingen-Hütten eingeladen um über das Thema „Menschen mit Behinderung in einer liberalen Gesellschaft“ zu sprechen. Mit dabei war auch der Kreisverband Ostalb, um sich nach einer Einführung in das Thema in Arbeitsgruppen Gedanken dazu zu machen, wie man Menschen mit Behinderung zukünftig besser in die Gesellschaft integrieren kann. Für viele war es das erste Mal, dass sie sich so intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, allerdings waren sich alle über die Wichtigkeit und Aktualität in diesem Bereich bewusst. „Mich hat überrascht, wie weit Deutschland vor allem im Vergleich mit Ländern wie Italien und Spanien in diesem Bereich hinterherhinkt“, so Theresa Mieslinger, Beisitzerin der Jungen Liberalen Ostalb, „deshalb hat es mich gefreut, wie viel wir besonders bezüglich der integrativen Bildung und Barrierefreiheit beschlossen haben, in diesen Themenbereichen herrscht bisher so wenig Aufmerksamkeit seitens
der Gesellschaft und Politik.“
Nach einigen Stunden Arbeit in den verschiedenen Gruppen, wurde im Plenum diskutiert. Bei einer leidenschaftlichen Diskussion zum Thema Abtreibung, waren sich die Ostalb-JuLis einig, dass die ungleiche Handhabung der Abtreibung behinderter und nicht behinderter Kinder, geändert werden muss. „Behindertes und nicht behindertes Leben ist gleich viel wert. In unserer Gesellschaft haben alle dieselben Rechte. Die Möglichkeit behinderte Kinder länger abzutreiben ist nicht zu rechtfertigen! Als Gesellschaft müssen wir Eltern behinderter Kinder besser unterstützen und die Betreuungsmöglichkeiten ausbauen und verbessern. Nur so können wir die Akzeptanz und Integration behinderter Menschen verbessern.“, sagt Pia Abzieher, Kreisvorsitzende der JuLis Ostalb.
Nach abschliessenden Vorträgen von Dr. Ulrich Noll, sozialpolitischer Sprecher der FDP/DVP Landtagsfraktion, und Dr. Erwin Lotter, behindertenpolitischer Sprecher der FDP Bundestagsfraktion, zogen alle JuLis ihr Fazit, dabei war klar: „Wir hatten nicht nur ein tolles Wochenende und haben einiges gelernt, wir haben auch sicher einiges bewirken können – und wenn es nur wäre, dass wir von nun an bewusster durchs Leben gehen. Ein wirklich erfolgreiches Landesprogrammatisches Wochenende“, so Isabelle Hörner, Beisitzerin der Jungen Liberalen Ostalb, die regelmäßig mit Menschen mit Behinderung arbeitet.
- 18. Mai 2009
Interview der JuRe der Tagespost mit Pia Abzieher
Was unterscheidet euch von eurer Mutterpartei?
Wir sind jung, frech, frei und sehen uns als Stachel im Fleisch der FDP. In vielen Bereichen sind wir
der Motor der FDP, uns interessieren natürlich vorallem die Themen, die auch die Jugend betreffen,
bzw. Auswirkungen auf uns haben. Wir sagen der FDP unsere Meinung, auch wenn es ihr nicht
passt. Oft konnten wir unsere Anträge in der FDP durchbringen und so deren Politik direkt
beeinflussen.
Eure Meinung zu Studiengebühren:
Jeder soll studieren können, unabhängig von der individuellen finanziellen Situation. Deshalb treten
wir für Studiengebühren ein, die erst nach erfolgreichem Eintritt in das Berufsleben bezahlt werden
müssen. Studiengebühren sind notwendig um die Qualität der Unis zu verbessern.
Außerdem soll es den Universitäten freigestellt sein, wie hoch die Gebühren sind (bis 1000€ pro
Semester), so kommt es zum Wettbewerb um das beste PreisLeistungsverhältnis der Hochschulen.
Was würdet ihr gegen Lehrermangel unternehmen?
Der Lehrerberuf muss wieder attraktiver werden. Deshalb stehen wir für eine differenzierte,
leistungsorientierte Bezahlung und verbesserte Aufsteigschancen. Der Lehrerberuf soll gegenüber
stellen in der freien Wirtschaft konkurrenzfähig sein. So ergeben sich für den Lehrer mehr Anreize
einen besseren Unterricht zu gestalten und seine Methoden und sein Wissen, z.B. durch
Fortbildungen, ständig zu verbessern.
Was fällt euch zum Stichwort „Integration“ ein?
Der wichtigste Punkt ist Bildung. Wir wollen allen den gleichen Bildungschancen schaffen. Dazu
sind gute Deutschkenntnisse nötig, die wir unter anderem mit frühkindlicher Bildung fördern
wollen.
Wir stehen für eine multikulturelle Gesellschaft, in der jeder glauben kann was er will, solange er
die demokratische Grundordnung anerkennt. Damit keine Parallelgesellschaften entstehen können,
müssen Sprachkenntnisse und Toleranz gefördert werden.
Eure politischen Ansätze zum Abbau von Jugendarbeitslosigkeit?
Die meisten Arbeitsplätze und ca. 80% der Ausbildungsplätze finden sich in kleinen und
mittelständischen Betriebe. Deshalb muss die Politik endlich aufhören nur die großen Unternehmen
zu unterstützen, nur so können mehr Ausbildungsplätze entstehen.
Außerdem wollen wir gleiche Bildungschancen für alle schaffen – das beginnt bei der
frühkindlichen Bildung – um mehr Jugendlichen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen.
Wie wollt ihr die Stadt / Gemeinde für Jugendliche attraktiver machen?
Unter anderem möchten wir mehr Plätze schaffen, an denen sich Kinder und Jugendliche treffen
können, das beginnt beim Erhalt von Spielplätzen und dem Ausbau der Jugendräume. Vorallem ist
es uns aber wichtig, dass die Interessen Jugendlicher in der kommunalen Politik mehr Gehör finden.
Warum seid ihr politisch aktiv?
Nur wer sich einmischt, kann etwas verändern. Bei vielen politischen Entscheidungen werden die
Belange von uns Jugendlichen einfach übergangen, die Folgen müssen wir trotzdem tragen. Bei den
JuLis haben wir die Möglichkeit unsere Interessen in die Politik einzubringen. So werden Anträge
der JuLis regelmäßig von der FDP, auch auf Bundesebende, übernommen.
Was stört euch an der aktuellen Politik?
Die Bundesregierung spannt „Schutzschirme“ über Großunternehmen, unterstützt aber den
Mittelstand nicht, und gefährdet so viele Arbeitsplätze.
Auch die Politik der Großen Koaltion ärgert uns: Angefangen bei der Diskussionen über die
Einführung des Mindestlohns, über die Onlinedurchsuchungen und Vorratsdatenspeicherung, bis
hin zur aktuellen Enteignung von Banken, rutscht die Regierung immer weiter nach links.
Auf allen Ebenen steigt die Verschuldung ständig. Diese Schuldenlast nimmt unserer Generation an
Gestaltungsfreiheit. Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen!
Wie reagiert eure Umwelt auf euer politisches Engagement?
Unsere Arbeit stößt auf viel positive Resonanz, viele Erwachsene begrüßen es, dass wir uns
einbringen, aber vorallem viele Jugendliche interessieren sich für uns, das zeigt sich nicht zuletzt im
großen Zulauf der letzten Wochen.
Ihr habt 5 Stichworte frei, um euch näher zu beschreiben:
offen, interessant, unabhängig, engagiert, lebenslustig ;)
- Pressemitteilung 27.5.2009
JuLis gegen den Linksruck
Anlässlich der Europawahlen am 7. Juni waren die Jungen Liberalen Ostalb am Mittwoch in
Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd auf Wahlkampftour. Schon vormittags traf der
Informationsstand, den die beiden Ortsverbände Heidenheim und Ostalb gemeinsam mit dem
Landes und Bezirksvorstand betrieben, auf großes Interesse bei den Heidenheimer Bürgern.
Mittags ist der Stand dann nach Aalen umgezogen, dort gab es dann symbolische „gegrillte Rote“,
eine Aktion der JuLis gegen den derzeitigen Linksrutsch in Deutschland. „Angefangen bei
Diskussionen um den gesetzlichen Mindestlohn, über die Verstaatlichung von Banken bis hin zur
Vorratsdatenspeicherung rutscht unsere Politik immer weiter nach links ab“, so Isabelle Hörner,
Beisitzerin der JuLis Ostalb.
Auch in Aalen zeigte man sich interessiert an Würstchen und Inhalten der Liberalen, für viele
Menschen bot sich hier auch erstmals die Gelegenheit mit den Europakandidaten der FDP selbst
persönlich zu sprechen: Johann Binder, Kandidat der FDP Ostalb, Tom Eich und Christoph Meves,
Europakandidaten der JuLis, begleiteten die JuLis auf ihrer Tour. „Wir fordern eine europäische
Verfassung, ein föderales Europa indem den Nationalstaaten nicht jede Entscheidungskraft
genommen wird, einen Abbau der bürokratischen Hürden und die Stärkung der gemeinsamen
Außenpolitik.“, so die Kreisvorsitzende Pia Abzieher.
Abgerundet wurde der Abend von einer Tour durch einige Gmünder Kneipen um dort ins Gespräch
mit Jugendlichen zu kommen, für viele der Ostalb JuLis also ein Heimspiel. Das Fazit, dass der
immer noch junge Kreisverband aus diesem Wahlkampfauftakt zog, war gemischter Gefühle;
„Einige wussten gar nicht, dass am 7. Juni Wahlen sind, viele wollten aus Überzeugung nicht
wählen gehen. In Gesprächen mit den Bürgern konnten wir vielen zeigen, wie wichtig die EUWahl
ist – 75% aller Gesetze entstehen auf EUEbene. Viele Wähler konnten wir von unseren Ideen
überzeugen. Wir hoffen auch ein starkes Wahlergebnis“, so Pia Abzieher am Ende des Abends.
- Pressemitteilung 27.4.2009
Neugründung der JuLis Ostalb
Die frisch gewählte Vorsitzende Pia Abzieher, die maßgeblicher Motor für die Gründung der Jungen
Liberalen Ostalb war, ist sichtlich zufrieden: „Jetzt kommt es darauf an, dass wir uns aktiv in das
politische Geschehen einmischen und selbst mitgestalten“.
Zu diesem Anlass kam Frau Dr. Julia Frank, Kreisvorsitzende der FDPOstalb, um ein Grußwort zu
halten. „Die JuLis sind einer der wichtigsten Motoren der FDP“, so Frank, diesem Motor gab
übergab sie im Namen der FDPOstalb als „Schmieröl“ ein Startkapital.
Leif Schubert, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen gibt einen Einblick in die
Tätigkeitsfeldsfelder und Organisationsstrukturen der Jugendorganisation. „Ein gut formulierter
Antrag kann sogar wörtlich bis in einen Gesetzestext einfließen“, lässt er die Neueinsteiger wissen.
Philipp Glock, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen, leitet daraufhin zum wichtigsten Teil des
Nachmittags über, der Wahl des neuen Kreisverbandsvorstands.
„Ganz im liberalen Sinne brauchen wir keine Frauenquote, bei uns ergibt sich
das ohne Zwang“ bemerkte die neu gewählte Vorsitzende Pia Abzieher. Die
Stellvertreterinnen Julia Weiss (Programmatik), Andreea Baier (Organisation), Ralph Feile
(Finanzen), Simon Keefer (Presse) und Franz Abzieher (Neue Medien)
wurden, wie die Vorsitzende, einstimmig gewählt. Isabelle Hörner, Theresa Mieslinger und
Christian Tichatschke sind Beisitzer.
Die JuLis treffen sich von nun an regelmäßig, um in lockerer Atmosphäre Politisches zu diskutieren.
Interessenten sind gerne willkommen, nähere Informationen: pia(dot)julis(at)abzieher(dot)net
- Pressemitteilung vom 08.04.2009
JuLis Ostalb beim Liberalen Jugendtag
„Beim liberalen Jugendtag kann sich niemand blamieren“, regte Leif Schubert,
Landesvorsitzender der Jungen Liberalen BadenWürttemberg, die Gäste an, sich beim 23.
Liberale Jugendtag zum Thema „Drogen und Sucht“ im Stuttgarter Landtag einzubringen.
Aktiv dabei war eine Gruppe Junger Liberaler aus dem Ostalbkreis.
Zwischen den Vorträgen von Referenten wie Gabriele MüllerTrimbusch Bürgermeisterin für
Soziales, Jugend und Gesundheit der Stadt Stuttgart, Dr. Ulrich Noll – Vorsitzender der FDP/
DVPLandtagsfraktion und weiteren Experten zum Thema Drogen und Sucht, konnten die
Jugendlichen und anderen Gäste Fragen stellen und ihre eigene Meinung äußern.
In der Mittagspause lud die FDP zu Chilli con Carne und Diskussionen ein, danach durften
die Gäste selbst eine Debatte im Landtag nachvollziehen. Im Parlamentspiel am Nachmittag
wurde über einen fiktiven Antrag der Bündnis 90/Die GrünenFraktion über die Legalisierung
von Cannabis abgestimmt. Die JuLis aus dem Ostalbkreis, Franz Abzieher, Pia Abzieher
Andreea Baier, Isabelle Hörner, Theresa Mieslinger, Christian Tichatschke und Julia Weiss,,
brachten sich engagiert in die Debatte ein.
Trotz der lockeren Atmosphäre und nicht immer ernsten Beiträge wurden allen Teilnehmern
die politischen Entscheidungsprozesse und Schwierigkeiten die dabei auftreten können,
nähergebracht. Und obwohl die Bündins 90/die GrünenFraktion bei weitem am Stärksten
vertreten war wurde der Antrag am Ende doch eindeutig abgelehnt.
Die Sprecher der FDP betonten am Samstag immer wieder, wie wichtig es sei, nicht über,
sondern mit den Jugendlichen zu sprechen. So auch der Moderator des Tages, der
europapolitische Sprecher der FDP/DVPLandtagsfraktion Michael Theurer: „Immer wieder
höre ich von Jugendlichen, dass sie Zweifel an unserem System und unserer Politik haben.
Aber ich denke, dass die Demokratie das einzig richtige System für unser Land ist und dass
wir darum kämpfen müssen. Deshalb ist es schön, so viele junge Menschen mit Interesse an
der Politik hier am liberalen Jugendtag versammelt zu sehen“.
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